Die Ausstellung wurde von betroffenen jungen Frauen unter Anleitung einer Musiktherapeutin gestaltet und macht den kreativen Umgang mit und aus der Ess-Störung erlebbar. Diese besondere Herangehensweise und Aufbereitung der Thematik bietet jedem Besucher nicht allein mehr Wissen über die Hintergründe und den Verlauf, sondern gibt Hilfestellung beim Umgang mit erkrankten Angehörigen und Freunden. Die Zahl der an einer Essstörung erkrankten Mädchen zwischen 10 bis 17 Jahren hat sich in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Begriffe wie „Thinspiration“ oder „Fitspiration“ im digitalen Raum fördern die verzerrte Körperwahrnehmung. Zunehmend sind auch Jungen betroffen, häufig in Verbindung mit dem massiven Aufbau von Muskeln. Dass sich dieser gesellschaftliche Trend umkehrt, ist nicht zu erwarten. Umso wichtiger ist die Aufklärung und Sensibilisierung von Fachkräften und Zielgruppe gleichermaßen.
Die Ausstellung wurde von betroffenen jungen Frauen unter Anleitung einer Musiktherapeutin gestaltet und macht den kreativen Umgang mit und aus der Ess-Störung erlebbar. Diese besondere Herangehensweise und Aufbereitung der Thematik bietet jedem Besucher nicht allein mehr Wissen über die Hintergründe und den Verlauf, sondern gibt Hilfestellung beim Umgang mit erkrankten Angehörigen und Freunden.